Wir glauben, was wir glauben wollen, …, denn wir sind Laien …

…und fröhlich geht es in die neue Runde die da heißt: „Geld in’s Wasser schmeißen“.
Kommt es so, oder nehmen die Damen und Herren Stadtvertreter ihre Verantwortung wahr und schieben einem untauglichen und höchstgradig fehlerbehaftetem „Konzept“ namens „Test-Buhnenfelder“ kein weiteres Geld mehr hinterher?

An dieser Stelle liegt mir daran, ein persönliches Wort an unsere von den Bürgern gewählten Stadtvertreter zu richten: Ich stelle grundsätzlich nicht in Abrede, dass Sie der Überzeugung sind in Ihrem Ehrenamt aus guten Absichten heraus Zeit und Nerven einsetzen. Und ja, letztere habe ich in etlichen der vergangenen Ausschuss- und Parlamentssitzungen im Rahmen der jeweiligen Bürgerfragestunde arg strapaziert.
Die gestellten Fragen bereite ich in dieser Webseite weiter auf und stelle darüber den größeren Gesamtzusammenhang dar.
Was ich herausarbeiten will und aufzeigen werde ist, dass Sie als Repräsentanten des (vermuteten) Willens der Sie wählenden Bevölkerung in eine Defensive geraten sind, die Ihnen vielleicht nicht klar bewusst ist, doch mindestens den Spaß am Ehrenamt nimmt. Ich habe den frustrierten Ausspruch des Ersten Stadtrates Herrn Karschnick schon vor Monaten in diese Richtung nicht überhört. Und nicht ohne Grund habe ich am Montag, den 25. September 2017, den Vorwurf der Lüge seitens des Bürgervorstehers Grönwald in meine Richtung im Zuge des aufgerissenen Wortgefechtes entschieden zurückgewiesen und mit den Worten: „Herr Bürgervorsteher, Sie nehmen Ihre Aufgabe nicht wahr. Treten Sie zurück!“ einen nötigen Schritt zur Gesundung der diese Gemeinde steuernden Struktur eingefordert.

Es liegt in der Verantwortung des Bürgervorstehers, welche Themen auf die Tagesordnung des Stadtparlamentes kommen, und welche Qualität die Sitzungs- und Beschlussvorlagen haben. Und wenn da so ein unausgegorener Schrott  –anders kann man das nicht bezeichnen–  wie jüngst zum Thema „Museumshafen“ zur Abstimmung gestellt wird, dann sind an Zahl und Tiefe folgende Konflikte zwischen übergangener, ja in Teilen richtig abgehängter Amtsverwaltung, einer sachlich und fachlich überforderten Parallelstruktur namens HVB, deren Geschäftsführer zu rechtlich haltlosem Handeln in der Lage sind bis dahin dass Fragen aus den Reihen der Stadtvertreter wissentlich unwahr beantwortet werden und das Parlament sich damit dann auch selbstgenügsam abspeisen lässt, geradezu zwangsläufig. Nicht zu vergessen, dass die Bürger selbst irgendwann davon genug haben. So geht es mir, vielleicht auch anderen, und deshalb folgt dazu mehr…

Ein konkretes Beispiel für strukturelles Versagen der Entscheidungsprozesse steht schon morgen zur Entscheidung an: Jetzt Donnerstag, den 12. Oktober 2017, tagt  nach einer durchaus mit reichlich Stoff verbundenen Sitzungsperiode kurzfristig einberufen erneut das Stadtparlament.
Sie, hoffentlich am Umgang mit Ihren Steuergeldern interessierte Leser dieser Webseite, können und sollten die laufenden Entscheidungen aufmerksam begleiten: Gehen Sie auf die Webseiten der Stadt Heiligenhafen, klicken Sie in der Navigation links auf „Stadtverwaltung & Politik“, in der neu erscheinenden Navigation links auf „Politik“ und darunter im Sub-Menü auf „Sitzungstermine“. Sie landen dort: http://www.heiligenhafen.de/stadtverwaltung-politik/politik/sitzungstermine.html
Ein >>Klick<< auf die Schaltfläche „[Suchen]“, und schon sehen Sie eine Auflistung der aktuell anstehenden Sitzungstermine. Konkret nun die Sitzung der Stadtvertretung, in der es um die Beseitigung der Hochwasserschäden aus der Starkwindnacht mit Stau-Hochwasser vom 04. auf den 05. Januar 2017 gehen soll. Oder geht es um eine neuerliche Sandaufspülung, um das Versagen des Buhnenprojektes aus dem vergangenen Jahr zu kaschieren?
[Die Sitzungsvorlagen finden Sie verlinkt rechts jeweils unter dem kleinen Info-Button.]

Wir kommen nicht darum herum, hier eine Differenzierung zu fordern: Um was genau geht es?
Ohne Frage sind Schäden an den sogenannten Fußpfahlreihen im Bereich des Uferdeckwerkes am Seepark zwischen der „Hensen“-Buhne bis zur Skulptur „Mann im Sturm“ und weiter entstanden. Wenn die nicht beseitigt werden, dürfte bei der nächsten gravierenden Belastung dort die Promenade unterspült werden und einbrechen, was die Standsicherheit des Deiches antastet und erhebliche Folgekosten nach sich zieht. Fraglos ist ebenfalls die Substanz des Strandwalls östlich der Neuen Seebrücke bis nahe an das früher der Sportjugend des Landes Berlin gehörende Grundstück arg geschwächt worden:
Östliches Testbuhnenfeld, kein Schutz des Strandwalls bei HW
Im Falle einer echten Sturmflut, dann also mit Wind permanent von 8 Windstärken und auch deutlich mehr aus Nordwesten oder Nordost, nicht wie im Januar 2017 aus Nord senkrecht zur hiesigen Küste mit aus dem Langelandsbelt von Norden anströmenden und sich aufstauenden Wassermassen, im Resultat dann mit deutlicher Strömung über die Strände hinweg, besteht ernsthaft die Gefahr eines Durchbruches der Ostsee direkt bis in die Fahrrinne, also der Zufahrt zu den Häfen der HVB, die zuvor bald ein Zweidrittel-Jahrtausend im unmittelbaren Eigentum der Stadt Heiligenhafen standen.

Das sind tatsächlich ernste Schäden, die behoben werden müssen!

Aber: Was soll die erneute Aufspülung von Seesand bewirken, wo doch schon Anfang des Jahres 2016 mit LKW 16.000 Kubikmeter Sand, und im Oktober 2016 weitere 44.000 Kubikmeter „Dänemark“- Seesand an die Badestrände verfrachtet wurden, die tatsächlich schon vor dem Starkwindereignis mit Stauhochwasser in der Nacht vom 4. auf den 5. Januar 2017 in wesentlichen Teilen wieder ins Meer gezogen und nur durch wettertechnisch glückliche Umstände noch nicht vollends durch die Strömung bis an die Warderspitze abtransportiert waren? Die Testbuhnenfelder haben daran keinerlei positiven Einfluss gehabt. Höchstens die geschlossen gerammten, landseitigen Anfangsbereiche der Pfahlreihen zeigten durch Stillwasser-Staubereiche nach Stromluv eine stabilisierende Wirkung. Das ist nicht Meinung, sondern lässt sich klar sowohl hydromechanisch wie auch in der Analyse der Ist-Zustände vor Ort nachweisen. Es braucht bloss offene Augen, und nicht durch vorgefasste ErwartungshaltungEs gibt keine nachhaltige Lösung ohne ganzheitliches Denken verbogenes Denken.
[Vorstehendes Bild beschreibt übrigens die Szene, aus der kurz darauf bei Facebook in der sogenannten „Heiligenhafen-Gruppe“ ein scheinbar beweisendes Bild gepostet wurde. Ohne auf das Umfeld einzugehen oder die Gesamtsituation zu beschreiben, wurde stolz vom Funktionieren der Buhnen gesprochen. Weil überhaupt eine dünne Schicht Sand gesichtet wurde, der auf der „festen Sohle“ des dortigen Seebodens aufgelagert war.]

Besondere Wetter- und Wasserstandslagen lassen sich bekanntlich nicht an bestehende Terminkalender anpassen. So war am 13.09.2017 absehbar, dass am Morgen des 14.09.2017 die Flachwasserbereiche vor den Stränden trocken fallen und ein jeder sich selbst ein Bild davon machen konnte, was genau denn da im Wasser so los ist.
Als ich davon am Ende des tagenden „Ausschuß für gesellschaftliche Angelegenheiten“ im Sitzungssaal mit ausdrücklichem Hinweis, dass es nicht in die Sitzung gehört und auch nicht ins Protokoll, darauf hinweisen wollte (die Sitzung wurde anders als in anderen Gremien in entspannter kommunikativer Offenheit geführt und hob sich somit positiv heraus), war der Tenor der Sitzungsteilnehmer etwa so: „Ja, ja, Herr Boldt, dann gehen Sie man gucken…“. Verständlich in der kurzen Sicht, demnach meine Bürgerfragen nicht wohl gelitten sind. Allerdings: Die letzte Gelegenheit davor, so einen niedrigen Wasserstand zur Begutachtung der Verhältnisse zu nutzen, war im Dezember 2015. Kurz bevor die SPD mit ihrer Kandidatin Frau S. in die Bürgermeisterwahl einstieg, konnte ich mich recht spontan mit dem jüngst sein Mandat niederlegenden Stadtverordneten und (u.a.) Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschuß‘  Herrn Dr. Siebel verabreden, um gemeinsam den Strand bei Niedrigwasser von der Seeseite aus zu inspizieren. Es wäre bestimmt hilfreich für weitere intelligente Entscheidungen in Sachen der Strände vor unserer Stadt gewesen. Leider folgte eine kurzfristige Absage. War ich da schon „politischer Gegner“, mit dem man sich aus Loyalität zur eigenen Partei und Kandidatin nicht mehr zeigen darf?

Was ich mit vorstehendem sagen will: Es geht doch nicht um persönliches Rechthaben und die Verteidigung von Meinungen! Wir müssen darum ringen, gute und nachhaltige Wege zu finden. Dazu gehört, sich zu öffnen und auch mal dem zuzuhören, den man vielleicht überhaupt nicht (mehr) leiden kann. [Beweise zu fordern, noch dazu aus dem Stand, und selbige aber gar nicht annehmen zu wollen, …, ähhh, so aber auch nicht!]

Offensichtlich steht es so zwischen dem Bürgervorsteher und dem Bürgermeister, was sich unbedingt ändern muss. (Diese Bemerkung hier gleichwohl nur am Rande…)

Aber welche Konsequenz mag die Sitzung am Donnerstag nun haben?
Der Bürgermeister hat öffentliche Mittel eingeworben. Unser aller Geld, verantwortet von einer anderen Ebene. Ist das ein „Erfolg“? Ich denke, aus Sicht des Bürgermeisters: „Ja“.
Schließlich wird dieses Organ im Sinne der Kommunalverfassung von der Bevölkerung als die zentrale Figur des Geschehens in der Stadt gesehen. Das verwundert auch nicht, weil die politisch leitende Kraft, repräsentiert durch den Bürgervorsteher als Kopf der Gemeindevertretung, nicht als zweiter stabiler und aktiver Dreh- und Angelpunkt wahrgenommen wird, der dem ausführenden und verantwortlichen Leiter der Verwaltung gute Aufgaben, unterlegt durch kompetente Entscheidungen des Parlamentes, mit auf den Weg gibt. Also handelt der Bürgermeister selbstinitiativ, um der öffentlichen Erwartung nachzukommen. Was verständlich ist, und  –so meine Wahrnehmung seit nun längerem schon–  die Stadtvertreter dazu bringt, den als zu präsent erlebten Bürgermeister durch zunehmende Verlagerung der Handlungsvorgaben auf den stadteigenen, sich längst als eigenständige „privatwirtschaftliche“ Unternehmung verstehenden Betrieb „HVB-KG“ einzugrenzen. Das ist allerdings nicht im Sinne des Gesetzgebers, denn der Bürgermeister ist Dienstherr in allen ausführenden Gliederungen der Gemeindeverwaltung, und deshalb ja auch gegenüber dem Stadtparlament in allen Angelegenheiten berichtspflichtig.

Das Projekt der Strandverbesserungen durch Test-Buhnenfelder und massive Sandaufspülungen zuletzt Ende 2016 wurde von der HVB verantwortet und in die Hände von „Experten“ gegeben, die praktische Expertise offensichtlich gar nicht haben — wie ein jeder unschwer hätte feststellen können und müssen, der sich das zugrunde liegende Konzept nur einmal durchgelesen hätte und was unschwer zu beweisen ist:
Bildvergleich 18-12-2015 mit 12-12-2016

So, und nun sollen die Stadtvertreter ganz schnell entscheiden:
Folgen sie der Beschlussvorlage, wird eine Auftragsvergabe in Höhe von 525.000 EUR ausgelöst, begleitet noch von 40.000 EUR Honorar für Ingenieurleistungen. Weil der Höchstbetrag der Zuwendungen der Investitionsbank des Landes Schleswig-Holstein ausweislich der Sitzungsvorlage 216.000 EUR beträgt, ergeben sich aus dem Haushalt der Stadt Heiligenhafen darzustellende Mittel von fast 350.000 EUR!

Was gibt es dafür? Im wesentlichen eine Menge Sand, die mit einem einzigen und über die Winterzeit sehr wahrscheinlichen Sturm oder auch nur wenigen höheren Wasserständen bei reichlich Brise verschwunden sein wird noch bevor die Saison 2018 nach einem tauglichen Badestrand ruft. So geschah es schon im Dezember 2016.

Zusammen mit den 618.000 EUR (siehe A – Sachverhalt / erster Absatz) aus städtischem Nachschuss in das von der HVB versägte Projekt „Elefantenbrücke“, den 400.000 EUR Bürgschaftslast für die Stadt in Hinblick auf den fragwürdigen (auch dazu wird reichlich Material hier noch online gestellt…) Museumshafen bzw. den dahinter stehenden, von der HVB selbst initiierten „Alibi-Verein“, und den zwar als Aktiva im Haushalt verbuchten Strandverbesserungsmaßnahmen aus 2016, die längst doch an der Warderspitze liegen und mittelfristig Ausbaggerungen dort erforderlich werden lassen, halte ich das nicht für erfolgreiche Parlamentsarbeit.
Dass es sehr wohl auch anders geht zeigte Frau SV Rübenkamp: Für die weiteren Stadtvertreter überraschend zauberte sie jüngst die Idee aus dem Hut, bei der Baumaßnahme „Spundwanderneuerung Südkaje“ im Kommunalhafen das Bauamt wieder einzubinden statt durch die HVB externes Wissen einkaufen zu lassen! Besser und vielleicht als glaubwürdiges Indiz für Ein- und Umkehr fände ich eine Beschlussfassung, die eine klare Beauftragung zur Beseitigung der greifbaren Schäden (s.o.) herbeiführt, doch neuerliche Sandaufspülungen ausklammert. Denn abgesehen von der sicher nur kúrzfristigen, rein kosmetischen Wirkung steht solches auch gegen das Projekt der Testbuhnenfelder, deren erhoffte Wirksamkeit
Zitat eines öffentlichen Statements vom 28-01.2017
durch ein begleitendes, fünfjähriges Monitoring untersucht werden soll.
Es ist doch kein „Erfolg“, wenn der hiesige Oberexperte und Buhnist den Verlust von 60.000 Kubikmetern Sand ausblendet und meint, der bei Niedrigwasser im östlichen Testfeld vorgefundene dünnschichtige, kleine Sandflecken würde die Wirksamkeit der „durchlässigen Holzbuhnen“ belegen.

Dem kann und darf das Stadtparlament nicht folgen, sondern es sollte die Fachleute des Landes wie auch die weiteren beratenden Ingenieure in die Pflicht nehmen, dem Ganzen einen wirklich profunden Unterbau zu verschaffen und die Planungsfehler ohne Belastung des Stadtkasse nachzubessern. Mindestens 10  –ZEHN–  grundsätzliche, gravierende wasserbauliche Fehler in dem 2016 umgesetzten Vorhaben am Strand sind nicht zu tolerieren. Dafür darf die städtische Kasse nicht weiter geplündert werden!
Und ja: Setzt der Bürgervorsteher dazu am Donnerstag nicht ein klares Signal im Interesse des Schutzes des gemeindlichen Vermögens der Heiligenhafener Einwohnerschaft, bleibt erneut zu fragen, ob er sein besoldetes Ehrenamt sachgerecht ausfüllt.

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Mein eMail von heute, Dienstag d. 16. Mai 2017:

Betreff:    Bürger, seid aufmerksam!

http://www.heiligenhafen.de/stadtverwaltung-politik/politik/sitzungstermine_risodokument_dokument_offen_7_941136_ansehen.html

Das Dokument folgt der Bekanntgabe des nächsten Sitzungstermines
am Montag, 22.05.2017 um 17:00 Uhr des Haupt- und Finanzausschusses.

http://www.heiligenhafen.de/stadtverwaltung-politik/politik/sitzungstermine_risoinfo_index__7_6674_1_termine_detail.html

Hier beginnt erneut die fatale Beauftragung der HVB am Bürgermeisteramt vorbei.
Eine demokratische Legitimation der HVB ist kaum gegeben, geschweige denn eine
transparente Kontrolle des städtischen Eigenbetriebes.

[Dazu an anderer Stelle unter meinem Namen im Internet mehr…]

Bitte diese Information zum anstehenden Termin zahlreich teilen und verbreiten.

Mit freundlichen Grüßen,

Niclas Boldt      [.de]

Mai 2017 – nun geht’s hier weiter

Liebe Leser und am Wohlergehen der Stadt Heiligenhafen interessierten Mitbürger,

es ist Zeit, meine so still ruhende und seit mehr als einem Jahr unveränderte Webseite wieder mit neuen Inhalten zu versehen. Wie ich zu meiner Rede in der Großsporthalle anläßlich der gemeindeoffiziellen Kandidatenvorstellung zur Bürgermeisterwahl 2016 bereits kommentierte, veränderte sich im Zuge des Wahlgeschehens meine Sichtweise auf die kommunale Politik deutlich. Was ich als Wähler kaum bemerkt hätte, kam mir aus der Kandidatensicht deutlich näher.
Mir wurde klar: Hier stimmt so manches nicht…

Auch wenn diese weitgehend über Nacht einst erstellte Webseite seit Ende Februar 2016 scheinbar vergessen im Internet stehen blieb, so habe ich selbst meinen Blick auf das kommunale politische Geschehen nicht ruhen lassen. Viel ist geschehen, und nun ist es mir an der Zeit, hier darüber zu schreiben, zu berichten, und Mißstände beim Namen zu nennen.
Auch bin ich wohl nicht allein mit der Auffassung, dass es hier in Heiligenhafen an einer kritisch berichtenden und vom demokratisch nicht legitimierten Fürstentum HVB unabhängigen Presseberichterstattung weitgehend fehlt. Ebenso kommt die örtliche Politik nicht aus ihren Hinterzimmern. Wir brauchen Tranzparenz in all den Entscheidungen und Weichenstellungen, die unseren Ort längst zu einem Anlageobjekt überörtlicher Kapitalinteressen verbiegen, über die angestammte Bevölkerung schlicht hinweg…

Kommt bald wohl …

…der Versuch einer Abmahnung, um mich einzuschüchtern mit dem Ziel, die hier stehenden entlarvenden Texte wieder aus dem Netz zu verbannen um das Geschäftsmodell „in 80 Tagen zum Bürgermeister“ nicht auffliegen zu lassen?
Liebe Leser und ihr, die hinter die Fichte geführten: Sollte es so kommen, wird auch das im Klartext nachzulesen sein. Das will ich hier schon einmal rein präventiv zum Ausdruck bringen.

Aggression

Am heutigen Abend, Montag d. 22.02.2016, habe ich in einem Speiselokal zufällig gegen 21:30 Uhr im Radioprogramm dort die Meldung gehört, dass an einem PKW-Anhänger des in der Stichwahl kandidierenden Amtsinhabers Heiko Müller um das Amt des Bürgermeisters der Stadt Heiligenhafen die Reifen zerstochen worden sind. Auf dem Anhänger war ein Wahlplakat montiert. Weiter hieß es in der Meldung, dass eine zunehmende Aggression und Verrohung in diesem Zusammenhang zu beobachten sei.
Leider bin ich noch nicht an den Original-Text der Meldung bzw. an ein Sendeprotokoll gelangt.
Gleichwohl: Wie meine Webseite unter Beweis stellt habe ich versucht, statt unter dem überzogenen Kampfbegriff aktuell der SPD, besonders des ersten Vorsitzenden des Ortsvereines Herrn Dr. Th. Siebel, mich mit rechtsstaatlich verankerten und von Grundwerten getragenen Positionen zu zeigen. Ich bin durchaus bestürzt, dass hier in doch eigentlich „glücklicher“ Randlage nun schon im Wettbewerb um ein per se unpolitisches und neutral zu führendes Amt solche polarisierte Aggression auftritt. Da haben die auf blinden Machterhalt fokussierten Lokalpolitiker nach meinem Erachten einen fahrlässig herbeigeführten Anteil zu verantworten. Das ist eigentlich nur noch mit dem Wort „erbärmlich“ zu fassen…

…und nun?

Gerade (10:05) rief mich ein nachdenklicher Beobachter der Bekanntgabe der Wahlergebnisse gestern im Sitzungssaal des Rathauses an. Nach seiner Beoabachtung schien niemand wirklich glücklich mit der unentschiedenen Lage gewesen zu sein. Dem kann ich gut folgen…
Zu welchem Ergebnis kamen wir im Gespräch? Ist das Wahlergebnis der ersten Runde nicht eine eigentlich zwangsläufige Folge der allseitigen Taktiererei? Wenn nur noch auf die Täuschung, die geschönte Darstellung, die Manipulation des Wählers statt auf offene Diskussion und ehrlichen Gedankenaustausch gesetzt wird, dann haben wir nichts anderes verdient.
Wie sehen Sie das?

…der Quell der Erkenntnis ?

Wirkungsweise durchlässiger Pfahlbuhnen für den Küstenschutz – ein Fachaufsatz?

Lesen Sie bitte die Schrift von „Trampenau und Oumeraci“ aus der „Wasserbaulichen Zentralbibliothek“, nachzulesen unter
http://vzb.baw.de/publikationen/die-kueste/0/k064108.pdf

Lesen Sie darin wenigstens den zweiten Satz der vorangestellten Zusammenfassung!

Könnte es sein, dass darin einer laienhaften Idee gefolgt wird, die seit vielleicht zwei Jahrhunderten in der Welt ist, doch tatsächlich eben nicht profundes Erfahrungwissen darstellt? Wie war das einst mit Galileo Galilei?
Warum wird selbst heute die vorgebliche Wirkungsweise von Holzbuhnen nicht richtig verstanden? Wird etwa versucht etwas zu erklären, was eigentlich nie richtig zuende gedacht worden ist? Wenn nicht einmal mit Hilfe von Tankversuchen und modernen Analysemethoden die angebliche Wirkungsweise von „durchlässigen Holzbuhnen“ erklärt werden kann, könnte man doch auf den Gedanken kommen, es ist gar nichts dran?

Es ist an der Zeit, unsere Strände nicht weiter den irrigen Sichtweisen purer theoretischer Überlegungen auszuliefern, die wohl im späteren Teil eines Bauingenieurwesen-Studium von studentischen Kräften zusammengeschrieben wurden. Denn: Wer zahlt die Zeche, wenn das ja schon angeschobene Experiment „Testbuhnenfeld“ fehl geht? Die Gutachter und Ausführungsplaner haben sich fein herausgeschrieben, denn jene weisen darauf hin, dass alles auch noch sehr viel schlechter werden kann.
Nein, wir alle hier in Heiligenhafen werden die Zeche zu zahlen haben…
…der Weg in die Fehlbedarfsgemeinde ist absehbar!

Zur Lage…

Liebe Besucher dieser Webseite,

ja, in der Tat sollten die wesentlichen Inhalte längst eingepflegt, die zehn ursprünglich für die Wahl genehmigten Plakate aufgestellt sein. Es ist so, dass ich meine Kandidatur mit allem Respekt vor dem Amt aufgenommen habe, und mein Vorhaben keineswegs „auf die leichte Schulter“ nehme. Leider gibt es im Leben Situationen, die weder Aufschub zulassen noch Rücksicht auf uns Menschen nehmen. So ist mir gerade in dieser wichtigen Zeit vor der Wahl viel Zeit genommen, weil ein naher Angehöriger allen Beistand nun für seine letzte Reise ohne Wiederkehr benötigt. Gleichwohl werde ich bis zum 21. Februar im laufenden Betrieb dieser Seite weitere relevante Inhalte einpflegen und beabsichtige, Ihnen über freigeschaltete Kommentarfunktionen daran Anteil zu gewähren und Austausch zu ermöglichen.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis!

Darum diese Kandidatur

In 1998 wurde in Heiligenhafen wie auch nach und nach überall in Schleswig-Holstein die Auswahl des Bürgermeisters als Leiter der in sich organisierten Kommunalverwaltung aus der Bestimmung im Rahmen der einstigen Magistratsverfassung gelöst und der direkten Wahl durch die jeweils betroffene Bevölkerung unterstellt. Darüber hatte sich erstmals der amtierende Bürgermeister Detlef Anders, SPD, der ungewohnten und neuen Herausforderung für eine Wiederwahl zu stellen.
Mit meiner ersten Kandidatur in jenem Jahr konnte ich den Wählern wie auch der damals unfair gegen den amtierenden Bürgermeister Anders agierenden CDU zeigen, dass der Wähler über Kandidaten aus der eigenen Mitte durchaus Einfluss im Interesse einer wahrhaftigen Partizipation nehmen kann – und das auch tun sollte. Die tonangebenden Parteien hatten unabhängige Herausforderer nicht ernsthaft im Blick, und auch die Bevölkerung konnte sich noch nicht wirklich an den Gedanken gewöhnen, über das veränderte Wahlverfahren selbst wieder ein Stück mehr Entscheidungshoheit über die eigenen Angelegenheiten zu erlangen. Das resultierte aus sich verändernder Interpretation des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, und es dauerte lange in der Umsetzung dieser politischen Aufgabe in den abgeleiteten Ebenen…
Den ganzen Artikel unter Einbezug meiner noch auf dem Weg zum Rednerpult komplett umgestalteten, frei vorgetragenen Rede anläßlich der seitens der Stadt Heiligenhafen in der Großsporthalle am Sundweg organisierten Kandidatenvorstellung am 04. Februar 2016 finden Sie hier.