…der Quell der Erkenntnis ?

Wirkungsweise durchlässiger Pfahlbuhnen für den Küstenschutz – ein Fachaufsatz?

Lesen Sie bitte die Schrift von „Trampenau und Oumeraci“ aus der „Wasserbaulichen Zentralbibliothek“, nachzulesen unter
http://vzb.baw.de/publikationen/die-kueste/0/k064108.pdf

Lesen Sie darin wenigstens den zweiten Satz der vorangestellten Zusammenfassung!

Könnte es sein, dass darin einer laienhaften Idee gefolgt wird, die seit vielleicht zwei Jahrhunderten in der Welt ist, doch tatsächlich eben nicht profundes Erfahrungwissen darstellt? Wie war das einst mit Galileo Galilei?
Warum wird selbst heute die vorgebliche Wirkungsweise von Holzbuhnen nicht richtig verstanden? Wird etwa versucht etwas zu erklären, was eigentlich nie richtig zuende gedacht worden ist? Wenn nicht einmal mit Hilfe von Tankversuchen und modernen Analysemethoden die angebliche Wirkungsweise von „durchlässigen Holzbuhnen“ erklärt werden kann, könnte man doch auf den Gedanken kommen, es ist gar nichts dran?

Es ist an der Zeit, unsere Strände nicht weiter den irrigen Sichtweisen purer theoretischer Überlegungen auszuliefern, die wohl im späteren Teil eines Bauingenieurwesen-Studium von studentischen Kräften zusammengeschrieben wurden. Denn: Wer zahlt die Zeche, wenn das ja schon angeschobene Experiment „Testbuhnenfeld“ fehl geht? Die Gutachter und Ausführungsplaner haben sich fein herausgeschrieben, denn jene weisen darauf hin, dass alles auch noch sehr viel schlechter werden kann.
Nein, wir alle hier in Heiligenhafen werden die Zeche zu zahlen haben…
…der Weg in die Fehlbedarfsgemeinde ist absehbar!

Ein Kommentar zu “…der Quell der Erkenntnis ?

  1. Prognose: Wenn gerade durch die „Testbuhnen“ der Strand erheblich seine letzten Feinsand-Bestandteile einbüßt, wer bekommt dann dafür die Schuld?
    Dürfen wir dreimal raten?
    Die HVB kriegen’s reingedrückt…
    Doch woher kommt der Beschluss? Vom Stadtparlament, getrieben von meinungsstarken, aber wenn’s um’s Eingemachte geht auf nur sehr dünnem Eis wandelnden Worthülsen-Experten.
    Ist der Beschluss schon dürftig, weil die Ehrenämtler keine sachkundige, dagegen denkbar interessensgeleitete Unterstützung bekommen haben, kann der Leiter der Verwaltung da auch nichts mehr machen. Also wird der problematische Beschluss so hin- und her und schließlich weggeschoben, bis die ursächliche Verantwortung nicht mehr sichtbar ist.
    Dafür öffnen sich dann große Räume für weltanschauliche oder faktenlose Meinungsstreitigkeiten, und so wundert es mich nicht, wenn wir hier offene Probleme ewig vor uns her schieben. Der aktuelle Ausweg? Stadtvordere versuchen sich hinter Hochglanzprojekten zu verstecken. Das nutzen clevere Berater, Gutachter, Experten, Projektierer etc. Wenn wir dann „fertig“ haben, was dann?
    Der liegenbleibende „Kleinkram“ kommt umso stärker zu Tage.
    Soll nicht die Innenstadt durch „schöne Bildtafeln“ aufgehübscht werden?
    Potemkin’sche Dörfer… …unglaublich!

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