Aggression

Am heutigen Abend, Montag d. 22.02.2016, habe ich in einem Speiselokal zufällig gegen 21:30 Uhr im Radioprogramm dort die Meldung gehört, dass an einem PKW-Anhänger des in der Stichwahl kandidierenden Amtsinhabers Heiko Müller um das Amt des Bürgermeisters der Stadt Heiligenhafen die Reifen zerstochen worden sind. Auf dem Anhänger war ein Wahlplakat montiert. Weiter hieß es in der Meldung, dass eine zunehmende Aggression und Verrohung in diesem Zusammenhang zu beobachten sei.
Leider bin ich noch nicht an den Original-Text der Meldung bzw. an ein Sendeprotokoll gelangt.
Gleichwohl: Wie meine Webseite unter Beweis stellt habe ich versucht, statt unter dem überzogenen Kampfbegriff aktuell der SPD, besonders des ersten Vorsitzenden des Ortsvereines Herrn Dr. Th. Siebel, mich mit rechtsstaatlich verankerten und von Grundwerten getragenen Positionen zu zeigen. Ich bin durchaus bestürzt, dass hier in doch eigentlich „glücklicher“ Randlage nun schon im Wettbewerb um ein per se unpolitisches und neutral zu führendes Amt solche polarisierte Aggression auftritt. Da haben die auf blinden Machterhalt fokussierten Lokalpolitiker nach meinem Erachten einen fahrlässig herbeigeführten Anteil zu verantworten. Das ist eigentlich nur noch mit dem Wort „erbärmlich“ zu fassen…

…und nun?

Gerade (10:05) rief mich ein nachdenklicher Beobachter der Bekanntgabe der Wahlergebnisse gestern im Sitzungssaal des Rathauses an. Nach seiner Beoabachtung schien niemand wirklich glücklich mit der unentschiedenen Lage gewesen zu sein. Dem kann ich gut folgen…
Zu welchem Ergebnis kamen wir im Gespräch? Ist das Wahlergebnis der ersten Runde nicht eine eigentlich zwangsläufige Folge der allseitigen Taktiererei? Wenn nur noch auf die Täuschung, die geschönte Darstellung, die Manipulation des Wählers statt auf offene Diskussion und ehrlichen Gedankenaustausch gesetzt wird, dann haben wir nichts anderes verdient.
Wie sehen Sie das?

…der Quell der Erkenntnis ?

Wirkungsweise durchlässiger Pfahlbuhnen für den Küstenschutz – ein Fachaufsatz?

Lesen Sie bitte die Schrift von „Trampenau und Oumeraci“ aus der „Wasserbaulichen Zentralbibliothek“, nachzulesen unter
http://vzb.baw.de/publikationen/die-kueste/0/k064108.pdf

Lesen Sie darin wenigstens den zweiten Satz der vorangestellten Zusammenfassung!

Könnte es sein, dass darin einer laienhaften Idee gefolgt wird, die seit vielleicht zwei Jahrhunderten in der Welt ist, doch tatsächlich eben nicht profundes Erfahrungwissen darstellt? Wie war das einst mit Galileo Galilei?
Warum wird selbst heute die vorgebliche Wirkungsweise von Holzbuhnen nicht richtig verstanden? Wird etwa versucht etwas zu erklären, was eigentlich nie richtig zuende gedacht worden ist? Wenn nicht einmal mit Hilfe von Tankversuchen und modernen Analysemethoden die angebliche Wirkungsweise von „durchlässigen Holzbuhnen“ erklärt werden kann, könnte man doch auf den Gedanken kommen, es ist gar nichts dran?

Es ist an der Zeit, unsere Strände nicht weiter den irrigen Sichtweisen purer theoretischer Überlegungen auszuliefern, die wohl im späteren Teil eines Bauingenieurwesen-Studium von studentischen Kräften zusammengeschrieben wurden. Denn: Wer zahlt die Zeche, wenn das ja schon angeschobene Experiment „Testbuhnenfeld“ fehl geht? Die Gutachter und Ausführungsplaner haben sich fein herausgeschrieben, denn jene weisen darauf hin, dass alles auch noch sehr viel schlechter werden kann.
Nein, wir alle hier in Heiligenhafen werden die Zeche zu zahlen haben…
…der Weg in die Fehlbedarfsgemeinde ist absehbar!

Zur Lage…

Liebe Besucher dieser Webseite,

ja, in der Tat sollten die wesentlichen Inhalte längst eingepflegt, die zehn ursprünglich für die Wahl genehmigten Plakate aufgestellt sein. Es ist so, dass ich meine Kandidatur mit allem Respekt vor dem Amt aufgenommen habe, und mein Vorhaben keineswegs „auf die leichte Schulter“ nehme. Leider gibt es im Leben Situationen, die weder Aufschub zulassen noch Rücksicht auf uns Menschen nehmen. So ist mir gerade in dieser wichtigen Zeit vor der Wahl viel Zeit genommen, weil ein naher Angehöriger allen Beistand nun für seine letzte Reise ohne Wiederkehr benötigt. Gleichwohl werde ich bis zum 21. Februar im laufenden Betrieb dieser Seite weitere relevante Inhalte einpflegen und beabsichtige, Ihnen über freigeschaltete Kommentarfunktionen daran Anteil zu gewähren und Austausch zu ermöglichen.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis!

Darum diese Kandidatur

In 1998 wurde in Heiligenhafen wie auch nach und nach überall in Schleswig-Holstein die Auswahl des Bürgermeisters als Leiter der in sich organisierten Kommunalverwaltung aus der Bestimmung im Rahmen der einstigen Magistratsverfassung gelöst und der direkten Wahl durch die jeweils betroffene Bevölkerung unterstellt. Darüber hatte sich erstmals der amtierende Bürgermeister Detlef Anders, SPD, der ungewohnten und neuen Herausforderung für eine Wiederwahl zu stellen.
Mit meiner ersten Kandidatur in jenem Jahr konnte ich den Wählern wie auch der damals unfair gegen den amtierenden Bürgermeister Anders agierenden CDU zeigen, dass der Wähler über Kandidaten aus der eigenen Mitte durchaus Einfluss im Interesse einer wahrhaftigen Partizipation nehmen kann – und das auch tun sollte. Die tonangebenden Parteien hatten unabhängige Herausforderer nicht ernsthaft im Blick, und auch die Bevölkerung konnte sich noch nicht wirklich an den Gedanken gewöhnen, über das veränderte Wahlverfahren selbst wieder ein Stück mehr Entscheidungshoheit über die eigenen Angelegenheiten zu erlangen. Das resultierte aus sich verändernder Interpretation des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, und es dauerte lange in der Umsetzung dieser politischen Aufgabe in den abgeleiteten Ebenen…
Den ganzen Artikel unter Einbezug meiner noch auf dem Weg zum Rednerpult komplett umgestalteten, frei vorgetragenen Rede anläßlich der seitens der Stadt Heiligenhafen in der Großsporthalle am Sundweg organisierten Kandidatenvorstellung am 04. Februar 2016 finden Sie hier.